Langenbrucker Konzertfrühling 2020:
Hopkinson Smith, Laute

Samstag, 23. Mai 2020, 19.30
Evangelische Kirche Langenbruck

Hopkinson Smith, Laute

spielt Werke von Dowland, Holborne, Kapsberger und Improvisationen

“Hopkinson Smith, without doubt the finest lute player in the world today.”
San Francisco Chronicle

Der 1946 in New York geborene schweizerisch-amerikanische Lautenist Hopkinson Smith schloss 1972 sein Studium in Harvard mit Auszeichnung in Musik ab. Seine Instrumentalstudien führten ihn nach Europa, wo er mit Emilio Pujol, einem großen Pädagogen in der höchsten katalanischen Kunsttradition, und mit dem Schweizer Lautenisten Eugen Dombois zusammenarbeitete, dessen Konzept der organischen Einheit zwischen Interpret, Instrument und historischer Zeit ihn nachhaltig geprägt hat. Er war an zahlreichen Kammermusikprojekten beteiligt und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Ensembles Hespèrion XX. Seit Mitte der 80er Jahre konzentriert er sich fast ausschließlich auf das Solorepertoire für alte Zupfinstrumente und produziert eine Reihe von preisgekrönten Aufnahmen für Astrée und Naïve, darunter spanische Musik für Vihuela und Barockgitarre, französische Lautenmusik der Renaissance und des Barock, englische und italienische Musik des 16. frühen 17. Jahrhunderts und Musik des deutschen Hochbarocks.

Die im Jahr 2000 erschienene Aufnahme seiner Lautenarrangements der Bach-Soloviolinsonaten und -partiten wurde von der Presse weltweit gefeiert. Das Magazin Gramophone nannte es “die beste Aufnahme dieser Werke auf jedem Instrument”. Eine Dowland-Aufnahme, die Anfang 2005 veröffentlicht wurde, gewann einen Diapason d’Or und wurde in einer Rezension der New York Times als “wunderbar persönlich” bezeichnet. Eine Aufnahme mit Musik von Francesco da Milano, die im November 2009 mit dem Diapason d’Or de l’Année (dem französischen Äquivalent eines Grammy) ausgezeichnet wurde und als “die erste Aufnahme, die dem Ruf von Francesco gerecht wird” bezeichnet wird. Eine CD mit den ersten drei Bach-Cellosuiten auf dem deutschen Theorbe wurde Anfang 2013 veröffentlicht, hat einen Diapason d’Or gewonnen und wurde im BBC Music Magazine als “totally riveting” bezeichnet.

Hopkinson Smith hat Meisterkurse in Ost- und Westeuropa, Nord- und Südamerika, Australien, Neuseeland, Korea und Japan gegeben, wobei er manchmal den Lebensstil eines Einsiedlers mit dem eines Zigeuners kombiniert. In den Jahren 2007 und 2009 gab er Konzerte und Workshops in Palästina unter der Schirmherrschaft der Barenboim-Said Foundation und der Schweizer Kulturstiftung. Im Jahr 2010 erhielt er den Musikpreis der italienischen Region Apulien mit der Aufschrift “maestro dei maestri, massimo interprete delle musiche per liuto dell’antica Europa Mediterranea”. Er lebt in Basel, Schweiz, wo er an der Schola Cantorum Basiliensis unterrichtet.

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