Langenbrucker Konzertfrühling 2019:
„Past and Present“

Sonntag, 26. Mai 2019, 11h
Kloster Schönthal

Conrad Steinmann,
Blockflöten und Flageolet

Past and Present
Solokonzert in 3 Teilen für ein ausgewähltes Publikum

mit traditioneller Musik,
Musik aus dem 17. Jahrhundert,
und mit Eigenkompositionen

Manches Mal gehen die Zeiten durcheinander, die Vergangenheit wird in der Gegenwart lebendig und die Gegenwart spiegelt sich im Alten. Im dreiteiligen Programm „Past and Present“ trifft ewig junge traditionelle Musik aus dem erweiterten Mittelmeerraum sowohl auf Musik der holländischen und englischen Amateurs aus der zweiten Hälfte des 17. Jh. als auch auf vier eigene Stücke von Conrad Steinmann. Sein „Blockflötenquartett“ – je ein Stück für Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassblockflöte – widerspiegelt seine Neugier, seine vielfältigen kulturellen und klanglichen Erfahrungen in eine ganz eigene, letztlich immer dem Gesang verpflichtete Sprache zu kleiden.

Mit grosser Viruosität und Sensibilität vermag Conrad Steinmann, einer der profiliertesten Blockflötisten der Gegenwart, das Publikum mit seinen Blockflöten in Klangwelten voller Überraschungen zu führen. Seiner Meisterschaft auf diesem oft verkannten Instrument sind keine kreativen Grenzen gesetzt.

Conrad Steinmann, Blockflöte und Aulos

geboren 1951 in der Schweiz. Studium der Blockflöte an der Schola Cantorum Basiliensis bei Hans-Martin Linde. 1972 Gewinner des 1.Internationalen Blockflötenwettbewerbs in Brügge (Belgien). Seit 1974 in Winterthur ansässig. 1975–1982 Lehrtätigkeit an der Zürcher Musikakademie. 1982 Berufung zum Dozenten an der Schola Cantorum in Basel.

1991 Zuerkennung des Kunstpreises der C.H. Ernst-Stiftung in Winterthur, 2016 des  Kunstpreises von Zollikon/Zürich . Konzerte bringen ihn in alle europäischen Zentren, nach Moskau, Estland, Georgien, nach Japan und regelmässig in den Nahen Osten, nach Südamerika und Indien ebenso wie nach Australien, früher vor allem mit dem “Ensemble 415” und London Baroque, heute mit dem Blockflötenensemble “diferencias” und mit „Melpomen“.

Von 1976 bis 2015 Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt an der Zürcher Oper und mit seinem „Concentus Musicus“ mit Musik von Monteverdi, Mozart und Beethoven (V. Symphonie). Zahlreiche Aufnahmen, zuletzt bei DIVOX: “Echo”, “Giorno e Notte” (Blockflötenkonzerte von Vivaldi) und bei Musiques Suisses SWISS MADE mit diferencias. Initiant und Organisator von Internationalen Blockflötentagen (Begegnung Schweiz Osteuropa 1993; Begegnung mit Italien 1997 “incontro” und der arabischen Welt im Sept. 2001mit “Jadal” in Basel und Kairo).

Als Aulos-Spieler zeigt er ein einzigartiges Engagement für die Musik des Antiken Griechenlands. Intensive und lange Zusammenarbeit mit dem Instrumentenbauer Paul J. Reichlin, dessen rekonstruierte Instrumente Grundlage sind für die von ihm neu imaginierte Musik des 5.und 6. Jh.v.Chr. Mit seinem Ensemble „Melpomen“ hat er bisher 4 Programme erarbeitet (“Melpomen”, “Olympionikais oder Pindars Oden” zum Abschluss der Olympischen Spiele in Athen 2004, „Sappho“ und neu „CHOROS“ mit Musik zu griechischen Tragödien ) Die CD „Melpomen Ancient Greek Music“ (Harmonia Mundi/Schola 905263) wurde mit einem “diapason d’or” ausgezeichnet. Die zweite CD „Sappho and her time“ mit Musik zum 6.Jh.v.Chr. erschien bei Sony. Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds und der Stavros Niarchos-Stiftung.

2016 Veröffentlichung seines Buches „Drei Flöten für Peter Bichsel“, Vom Zauber der Blockflöte, 23 Musik-Geschichten (Verlag Rüffer&Rub, Zürich).

ConradSteinmann.ch

Programm

Traditionelle Musik

Maria (Spanien)
plačí, plačí (Bulgarien)
moustambeikós (Griechenland)
Qale Gnize (Syrien)
kalamatianós (Griechenland)

Musik aus dem 17. Jahrhundert

Jacob van Eyck: Fantasia en Echo (1644)
Paulus Mattijsz: Kits Allemande (1646)
Jacob van Eyck: Pavaen Lachrymae (1644)
aus: Apollo’s Banquet: Tunes for the Flageolet (London 1693)

Eigenkompositionen

alfabet
sopra il Lamento di Reso
vivace e suave
4pm

Sponsoren:

KLOSTER SCHÖNTHAL 1145

 

 

 

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